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Asian Handicap – wie Viertel- und Halbtore das Remis ausschalten

Autor Michael Steinert Aktualisiert am
Wie der Name schon ausdrückt, die Asian Handicap Wette ist keine „Erfindung“ des europäischen Wettmarktes, sondern des Asiatischen. Diese spezielle Art hat sich in die europäischen Wettarten integriert. Vielen ist diese Wettart recht unbekannt, auch wenn der Begriff „Asian Handicap“ bereits ein fester Begriff in der Sportwetten-Welt ist und sich bei vielen Bookies fest etabliert hat und angeboten wird.
Anbieter mit deutscher Erlaubnis
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“Asian Handicap” – was verbirgt sich hinter dem Begriff?

Allgemein ist die Asian Handicap Wette nichts anderes als eine ganz „normale“ Wettart, die vornehmlich bei den Sportwetten zu finden ist und dort zumeist bei den Fußballwetten. Platziert man eine Asian Handicap Wette, dann wird eines der beiden Teams, die gegeneinander antreten, wesentlich schlechter eingestuft zum Start der Begegnung, was dann am Ende der Begegnung auf das reale Ergebnis angerechnet wird.

Diese Wettart birgt den Vorteil, dass der Spieler in der Lage ist, durch die Wettplatzierung mit der Asian Handicap das reale Ergebnis zu beeinflussen und ein weiterer Vorteil liegt darin, dass kein Unentschieden existiert. Das bedeutet, endet eine Begegnung mit unentschieden, dann wird dadurch das das Handicap dazu gerechnet wird, ein Unentschieden völlig ausgeschlossen. Im Klartext heißt das, man gewinnt entweder seine Wette oder man erhält einen Teil seines gesetzten Wetteinsatzes wieder zurück, wobei das abhängig ist von der Wettvariante, die man gewählt hat.

Im Grunde wird bei einem Asian Handicap mit einem doppelten Boden gespielt. Seien wir ehrlich, dass macht das Platzieren einer Wette doch gleich viel interessanter, da die Verluste geringer und auch besser kalkulierbar sind.

Die verschiedenen Arten des Asian Handicaps

Die Wettart Asian HC kann man generell in die verschiedensten Spielvarianten unterteilen. Der Spieler selbst kann zwischen all diesen Varianten selbst entscheiden ob er Viertel, Halb, Ganz oder Null Asian Handicap setzt. Nachfolgend werden die einzelnen Varianten genau vorgestellt, jeweils mit ihren Vor- und Nachteile und auch auf ihre Besonderheiten.

 Die Null Asian Handicap Eine sehr sichere Option für jede Sportwette bildet die Null Asian HC. Der Grund ist, dass wenn ein Remis am Ende der Begegnung vorliegt, dann erhält man seinen Wetteinsatz zurück, da durch diese Wettart, das Remis neutral wird. Sollte man gewinnen, dann wird man allerdings nur eine einfache Gewinnausschüttung erhalten, sollte man auf den Favoriten gesetzt haben.

Wer sich für die Null Asian Handicap Variante entscheidet, der spielt sehr nah an der europäischen Handicap-Variante, wobei man im Asian Handicap sich die Rückzahlung des Einsatzes bei einem Remis sichert. Bei der Null Asian Handicap spricht man keinem der Teams ein Handicap zu und das ist eine sehr sichere Variante bzw. man verfügt über ein geringes Risiko. Besonders bei Spitzenspielen bietet sich die Null Asian Handicap an, denn dann ist die Wahrscheinlichkeit, dass ein Remis erspielt wird, ist groß. Ist der Fall, Einsatz zurück, gewinnt der Favorit, dann wird der doppelte Einsatz ausgezahlt als Gewinn.

 Die Ganze Asian Handicap Diese Variante des Asian Handicaps ist die, die am häufigsten angeboten und die auch am häufigsten genutzt wird. Die Berechnung dieser Wettart ist nicht anders als die des europäischen Handicaps und hier ist es möglich, wo ein Unentschieden entstehen kann, allerdings nur als fiktives Ergebnis, ganz unabhängig von dem real erspielten. Wenn das der Fall ist, erhält man seinen Einsatz zurück.

Bei der Platzierung der Wette entscheidet man sich für ein Team, den dann das Handicap zugesprochen wird, wobei das zumeist zugunsten des Favoritenteams der Fall ist. Doch Vorsicht, denn es existieren auch Spielvarianten, wo dem Außenseiter der Vorteil, also das Handicap eingeräumt wird. Bei beiden Versionen wird das Gleiche gemeint, nur wird die Perspektive gewechselt.

Daher bei der Wettplatzierung immer darauf achten. Bei den Ganzen Handicap kann der Spieler frei die Variante wählen und das bedeutet, dass er Team A ein Handicap von -1, -2 oder +3 einräumen kann. Somit kann man eine Wette auf Sieg oder Unentschieden platzieren.

 Die Halbe Asian Handicap Wette Wem es zu riskant ist, die Ganze oder Null Variante des Asian Handicaps zu wählen, für den ist die Halbe Asian Handicap eine gute Alternative. Hier teilt man dem Team dann ein halbes Handicap zu und das verdoppelt die eigenen Gewinnchancen.

 Das Viertel Asian Handicap Auch hier hat der Spieler die Chance seinen Einsatz zu streuen und somit auch seine Gewinnchancen. Hier splittet man den Einsatz auf zwei Handicap-Wetten mehr oder weniger. Das Resultat, man minimiert nochmals sein Risiko und verdoppelt zugleich seine Gewinnchancen.

Genauer gesagt, man teilt seine Wette auf zwei Wetten auf: Eine Null Asian Handicap und eine Halbe Asian Handicap.

Fazit

Um es auf den Punkt zu bringen: Der Spieler genießt hier ganz klar zwei Vorteile: 1. Es existieren nur zwei Spielausgänge (Sieg oder Niederlage).

2. Die Wettquoten pendeln sich hier zumeist auf ein recht ähnliches Niveau ein. Die Asian Handicap Wette ist eine Wettvariante für Logiker und Spielstrategen und für diejenigen die es noch werden möchten.

Warum das Unentschieden hier verschwindet

Der eigentliche Reiz des asiatischen Handicaps liegt nicht im Handicap, sondern in der Zahl der Ausgänge. Statt drei gibt es zwei, und bei einem Gleichstand nach Verrechnung wird der Einsatz zurückgezahlt. Das verändert die Marge. Der Buchmacher verteilt seinen Aufschlag über zwei Ausgänge statt über drei, und die Summe der Kehrwerte liegt in diesen Märkten regelmäßig niedriger als im klassischen 1X2.

Für Wettende heißt das: schärfere Preise, aber auch weniger Spielraum. Wo die Quote genauer ist, muss die eigene Einschätzung entsprechend besser sein als die des Marktes.

Viertelhandicaps und was sie bedeuten

Bei einer Linie wie minus 0,25 wird der Einsatz geteilt: eine Hälfte läuft auf minus null, die andere auf minus 0,5. Gewinnt die Mannschaft, gewinnen beide Hälften; endet das Spiel remis, kommt eine Hälfte zurück und die andere ist verloren. Das ist keine Spitzfindigkeit, sondern der Grund, warum eine Quote von 1,95 auf minus 0,25 etwas anderes ist als 1,95 auf minus 0,5. Wer die Linie nicht liest, wettet auf eine andere Frage als die, die er beantworten wollte.