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Sure Bets – wie Arbitrage funktioniert und woran sie scheitert

Autor Michael Steinert Aktualisiert am
Vom Grundsatz besteht eine Sportwette aus zwei Dingen: die Hoffnung auf einen Gewinn und dann auch sicherlich die Unterhaltung. Die Sure Bets, die auch als Arbitragen bezeichnet werden, verteilen die Einsätze rechnerisch so über mehrere Anbieter, dass jeder mögliche Ausgang der Begegnung abgedeckt ist. Ob die Rechnung am Ende aufgeht, hängt an Bedingungen, die vorher geprüft sein müssen. Dazu gehört auch das Lesen der AGBs des Bookie, bei dem man die Sure Bet platziert, damit man anschließend auch tatsächlich seinen Gewinn ausgezahlt bekommt.
Anbieter mit deutscher Erlaubnis
Bet at HomeGGL-Erlaubnis
BL-Quote
95,57 %
BL-Märkte
182
Sportarten
39

Rang 3 von 9 nach gemessener Auszahlungsquote im Bundesliga-Markt · Stand 20.08.2026

18+. Glücksspiel kann süchtig machen - Hilfe finden Sie auf https://www.bioeg.de/

InterwettenGGL-Erlaubnis
BL-Quote
93,59 %
BL-Märkte
137
Sportarten
31

Rang 8 von 9 nach gemessener Auszahlungsquote im Bundesliga-Markt · Stand 20.08.2026

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Vom Prinzip her sind die Sure Bets simpel. Die Basis für eine solche Wette ist, dass man mindestens zwei Bookies verschiedene Meinungen darüber haben, wie das Sportevent ausgeht. Somit kommt es dann dazu, dass sich der Markt verschärft und die Folge davon ist, dass die Wettquoten steigen.

Darstellen kann man das ganz einfach mit einer Drei Wege Wette wo es drei Siegmöglichkeiten gibt: Heimsieg, Remis, Auswärtserfolg. Der Wetteinsatz kann dazu analog erfolgen, da es am Ende nur ein einziges Ergebnis gibt und die Tendenz für den Ausgang kann man bereits an den Wettquoten ablesen.

Es ist so zu sehen: Ist die Wettquote niedrig, dann ist es recht wahrscheinlich, dass das Match mit dem Ergebnis beendet wird. Das bedeutet man kann recht einfach die Siege vorhersehen von den Favoriten.

Genau das ist der Fall bei den Sure Bets. Die Favoritenstellung wird immer deutlicher, je näher sich die Quote an 1,0 heran tastet. Es ist so bei den Arbitragen, dass der Bookie die Quote so ansetzt, dass die gesamten Wetteinsätze 85 – 95 % erreichen in der Wahrscheinlichkeit.

Damit kann man sich praktisch absichern, dass man gewinnt, wenn man auf alle drei Wettausgänge Wetten platziert. Wenn Quoten existieren, die in der Kombination zusammen über 100 % Wahrscheinlichkeit ergeben, dann wird von Sure Bets gesprochen. Das bedeutet, dass mit einer geschickten Wettplatzierung bis zu 100 % Gewinn erzielt werden kann.

Bei der Auswahl des Buchmachers sorgsam sein

Selbstverständlich ist es eher unwahrscheinlich, dass ein einzelner Anbieter eine Sure Bet anbietet, denn zumeist haben die Anbieter eine Art Schutzmechanismus entwickelt, um sich vor drohenden Verlusten abzusichern. Das ist der Grund warum mein Sure Bets nur über mehrere Bookies erreichen kann. Dafür werden die unterschiedlichen Quoten der Sportwetten-Anbieter genutzt und miteinander kombiniert, sodass man einen Erfolg verzeichnen kann.

Das ist einer der Gründe warum man bei verschiedenen Anbietern ein Wettkonto einrichten sollte, denn so ist man in der Lage bei den unterschiedlichsten Bookies seine Wetten zu platzieren um mit einer Sure Bet zu gewinnen. Wichtig ist jedoch, dass man sich nur auf seriöse Anbieter verlässt, denn auch noch heute sind „schwarze Schafe“ im Internet tätig. Doch es gibt genügend Online-Sportwetten Anbieter, welche den erzielten Gewinn auszahlen.

Auf die verschiedensten wichtigen Faktoren fokussieren

Jeder der mit Sure Bets Erfolge verzeichnen will, der sollte stets seinen Fokus auf zwei wichtige Dinge legen: seine Liquidität und auch auf die Transaktionskosten. Es kann durchaus ärgerlich sein, wenn man eine gewinnbringende Sure Bet in Aussicht hat und man dann auf den entsprechenden Wettkonten nicht über genügend Kapital verfügt, um die Wette zu platzieren. Daher ist es stets wichtig über genügend Kapital zu verfügen.

Ein engagierter Sportwetter wird stets darauf achten, dass er die Bankrolls auf den verschiedenen Konten entsprechend aufgefüllt hat. Zudem hält er auch die Gebühren für Ein- und Auszahlungen stets im Auge. Denn sind die Kosten für den Geldverkehr zu hoch, dann bleibt von dem erzielten Gewinn des Arbitrage nur wenig über.

Das betrifft allerdings nicht nur die Ein- und Auszahlungen vom Bankkonto oder Kreditkarte, sondern auch den Transfer des Wettkapitals von einem Bookie zum andern. Sinn macht es, eine virtuelle Geldbörse anzulegen, wo man einen sogenannten „Reservecent“ liegen hat, sodass man schnell handeln kann, sollte der Bankroll für die Sure Bet doch zu niedrig sein.

Darauf muss noch geachtet werden bei Sure Bets

Der Name verspricht mehr, als die Sache hält: Wer eine Sure Bet aufsetzt, muss die AGB des Anbieters beachten und jede Eventualität einrechnen. Das bedeutet, dass man sich auch mal mit einem Verlust abfinden muss, auch wenn man die Wette gewonnen hat.

Da kann zum Beispiel der Fall sein, wenn durch den Buchmacher das Ereignis im Nachgang storniert wird, auf das man eine erfolgreiche Wette platziert hat. Daher sollte man als Sportwetten-Anfänger mit sehr geringen Beträgen beginnen und dabei bleiben. Kleine Beträge begrenzen den möglichen Verlust, und das ist der einzige Teil des Einsatzes, über den man selbst bestimmt.

Dazu kommt noch, dass man bei den Sure Bets dann nicht gleich auf volles Risiko fährt.

Die Rechnung, die entscheidet

Eine sichere Wette liegt vor, wenn die Summe der Kehrwerte aller angebotenen Quoten unter eins fällt. Bei 2,10 auf die eine und 2,10 auf die andere Seite ergibt das 0,952, und rechnerisch bleiben knapp fünf Prozent Ertrag. Solche Konstellationen entstehen, weil zwei Buchmacher dieselbe Partie unterschiedlich einschätzen oder weil einer auf eingehende Einsätze reagiert und der andere noch nicht. Sie sind selten und sie sind kurzlebig.

Vor der ersten Wette gehört diese Rechnung gemacht und nicht danach. Wie sie funktioniert, steht unter Berechnen der Wettquoten.

Warum aus fünf Prozent oft nichts wird

Drei Posten stehen dazwischen. Der erste ist die Wettsteuer von 5,3 Prozent auf den Einsatz, die bei zwei Einsätzen zweimal anfällt und die rechnerische Spanne in vielen Fällen vollständig auffrisst. Der zweite ist die Zeit. Wer die zweite Seite nicht platziert hat, bevor sich der Preis bewegt, steht mit einer einseitigen Wette da, und die Sicherheit ist weg.

Der dritte ist das Konto. Anbieter erkennen das Muster und limitieren, und danach lohnt der Aufwand nicht mehr. Ausführlicher steht das unter Arbitrage Wetten.

Was stattdessen zuverlässiger wirkt

Derselbe Vergleich, nur einseitig genutzt. Wer vor jeder Wette prüft, welcher lizenzierte Anbieter den besten Preis stellt, holt sich denselben Vorteil ohne Gegenwette, ohne Zeitdruck und ohne auffälliges Muster. Zwei bis drei Prozent besserer Preis auf jeden Gewinn entsprechen der Hälfte der Marge, die in einem gut kalkulierten Markt überhaupt steckt. Der Quotenvergleich ist damit der belastbarere Teil derselben Idee.