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Rang 3 von 9 nach gemessener Auszahlungsquote im Bundesliga-Markt · Stand 20.08.2026
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Arbitrage Wetten – Die Formel: Profitfaktor = 1 geteilt durch Quote 1 plus 1 geteilt durch Quote 2 Nehmen wir ein Tennisspiel als Beispiel: Sieg Arnaud Clement: 2.27 bei Pinnacle Sports Sieg Florent Serra: 1.82 bei Bet365 Mit der erwähnten Formel errechnen wir nun den Profitfaktor, um feststellen zu können, ob es sich hier um eine mögliche Surebet handelt oder nicht. 1 / 2.27 + 1 / 1.82 = 0,99
Der Wert liegt bei weniger als 1, liegt rechnerisch eine Arbitrage-Konstellation vor, vor Wettsteuer und vorbehaltlich unveränderter Quoten. Der theoretische Profit abgreifen. Beispiel: 22,25 Euro auf Quote 2.27 = 50,51 Euro 27,75 Euro auf Quote 1.82 = 50,51 Euro
Für den Fußballsport, in dem auch Wetten auf Unentschieden möglich sind, lautet die Formel wie folgt. Profitfaktor = 1 / Quote1 + 1 / Quote2 + 1 / Quote3 Es ist übrigens kaum möglich, eine Surebet bei nur einem Anbieter zu basteln. Logisch, denn kein Buchmacher macht freiwillig Verluste.
Berechnung der Einsatzhöhe bei Arbitrage Wetten
Wurde der Profitfaktor berechnet, weiß man, wie viel Geld auf welche Quote gesetzt werden muss, um einen Gewinn zu erzielen. Mit der folgenden Rechnung wird klar, wie die oben genannten Summen zustande gekommen sind: Einsatz 1 = 1 / Profitfaktor * Gesamtkapital / Quote1 Einsatz 2 = 1 / Profitfaktor * Gesamtkapital / Quote2 Einsatz 3 = 1 / Profitfaktor * Gesamtkapital / Quote3
Im Fall der Tennispartie zwischen Clement und Serra ergäbe dies folgende Rechnung: 1 / 0,99 * 50 Euro / 2.27 = 22,25 Euro auf Sieg Arnaud Clement 1 / 0,99 * 50 Euro / 1.82 = 27,75 Euro auf Sieg Florent Serra Bei einem Fußballspiel errechnet man das auf demselben Weg, mit dem Unterschied, dass hier drei Ausgänge berechnet werden müssen. Die Strategie für Arbitrage Sportwetten bleibt aber dieselbe.
Surebet
Eine Surebet ist eine Wette, welche sich aufgrund von Kombination verschiedener Quotierungen ergibt, damit so ein Gewinn erzielt wird. Dabei ist es völlig egal, wie die Wette ausgeht. Der Name dieser Wettkombination kommt aus dem Englischen und kann mit „sichere Wette“ übersetzt werden.
Das sagt aus, was es aussagen muss: Die Wette wird sicher gewonnen und geht in jedem Fall positiv aus. Das Problem bei einer Surebet ist, dass viele Wettbörsen hinsichtlich ihrer Quoten beobachtet werden müssen und der Abschluss der Wetten dann sehr schnell gehen muss, damit sich die Quotierungen in dieser Zeit nicht verändern.
Wetten gegen späte Tore
Zu guter Letzt noch eine interessante Strategie: Bei dieser wird gegen späte Tore gewettet. Sie basiert auf der Annahme, dass bei bestimmten Partien in den letzten fünf Minuten der Spielzeit kein Treffer mehr zu erwarten ist. Dabei werden Finals und Spiele mit eindeutigem Favoriten von vornherein ignoriert.
Dann achtet man darauf, dass eines der folgenden Szenarien vorliegen: Favorit führt mit einem Tor Favorit führt mit zwei oder mehr Toren beide Teams sind mit einem Unentschieden zufrieden und scheinen entsprechend demotiviert Dann wirft man einen Blick auf die Saisonstatistik der beiden Mannschaften und schaut sich an, wie oft sie in der Vergangenheit in den letzten Minuten Tore geschossen haben. Idealerweise wählt man dafür vor allem Teams aus dem unteren Drittel der Liga. Wenn alles passt, wird in der 85.
Minute auf den aktuellen Spielstand als Endergebnis gesetzt. Eine Über-/Unter-Wette wäre der naheliegende zweite Weg, ist als Livewette in Deutschland aber nicht zulässig. Die Quoten sollten ungefähr bei 1,50 liegen und sind damit immer noch recht attraktiv.
Ganz wichtig ist, dass man möglichst genau die letzten fünf Minuten der regulären Spielzeit erwischt und dabei die Spielzeit live im Auge behält. Auf die Wettanbieter sollte man sich dabei nicht verlassen. Ist abzusehen, dass die Verlängerung sehr lang ausfällt, sollte man lieber etwas später wetten.
Was die Wettsteuer mit der Spanne macht
Sie frisst sie in den meisten Fällen auf. Die 5,3 Prozent nach § 17 des Rennwett- und Lotteriegesetzes fallen auf den Einsatz an, und bei einer Arbitrage sind zwei Einsätze im Spiel. Rechnerische Spannen liegen typischerweise bei einem bis drei Prozent. Wenn auf beide Seiten Steuer anfällt und ein Anbieter sie weitergibt, ist die Rechnung negativ, bevor der Anpfiff erfolgt ist.
Übrig bleiben Konstellationen, in denen ein Anbieter die Steuer selbst trägt, und selbst dann ist die Spanne schmal. Welcher Buchmacher wie damit umgeht, steht unter Sportwetten ohne Wettsteuer.
Das Kontoproblem
Anbieter erkennen das Muster. Viele kleine Einsätze auf ungewöhnliche Märkte, immer kurz nach einer Quotenbewegung, fallen in der Auswertung auf, und die Folge ist ein individuelles Kontolimit. Angekündigt wird das in der Regel nicht. Es zeigt sich daran, dass ein Einsatz plötzlich abgelehnt und ein deutlich niedrigerer angenommen wird, und danach ist der Aufwand nicht mehr zu rechtfertigen.
Das ist kein Vorwurf an die Anbieter. Ein Buchmacher kalkuliert mit einer Verteilung von Wettverhalten, und Arbitrage liegt außerhalb dieser Verteilung.
Der Zeitfaktor
Quoten bewegen sich in Minuten. Wer die zweite Seite einer Arbitrage nicht platziert hat, bevor sich der Preis ändert, steht mit einer einseitigen Wette da, und aus einem rechnerisch sicheren Geschäft wird eine gewöhnliche Spekulation. Genau das ist das praktische Risiko dieses Ansatzes, und es ist größer als das rechnerische. Was davon in der Praxis übrig bleibt, steht auch unter Sure Bets.
Dieselbe Technik wird auch unter dem Begriff Sure Bet geführt; die Rechenwege, die Grenzen und der Grund, warum Buchmacher solche Konten begrenzen, sind unter sichere Sportwetten ausführlicher dargestellt. Eingeordnet zwischen den übrigen Ansätzen findet sich das Verfahren unter Wettstrategien.