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Der Vergleich, die zugehörigen Informationen und die Leistungen der nachfolgend aufgeführten Anbieter mit einer deutschen Erlaubnis nach dem GlüStV 2021 erfolgen unter Beachtung der Grundsätze der Mäßigung, der Irreführungsfreiheit und der Transparenz. Alle hier aufgeführten Angebote unterliegen den jeweiligen Geschäftsbedingungen des betreffenden Anbieters. In den meisten Fällen sind Angebote, Aktionen und Boni ausschließlich Neukunden vorbehalten. Alle Bonusangebote nennen den höchstmöglichen Betrag; die tatsächliche Bonushöhe richtet sich nach der Höhe der Einzahlung. Die vollständigen Geschäftsbedingungen entnehmen Sie bitte der Website des jeweiligen Anbieters. Der Zugang zu den Websites der Anbieter ist erst ab 18 Jahren gestattet. Glücksspiel kann süchtig machen. Informationen und Hilfe unter www.buwei.de.

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Kreditkarte bei Sportwetten – warum sie in Deutschland nicht geht

Autor Dennis Kohnke Aktualisiert am

Für Glücksspiel in Deutschland ist die Kreditkarte kein zulässiger Zahlungsweg. Wer bei einem Wettanbieter mit deutscher Erlaubnis einzahlen möchte, findet Visa, Mastercard und Maestro dort deshalb nicht in der Kasse — unabhängig davon, welche Karte die Hausbank ausgegeben hat und ob sie bei diesem Anbieter früher einmal funktioniert hat.

Diese Seite erklärt, woran das liegt, welche Wege stattdessen offenstehen und was mit einem Guthaben passiert, das vor der Umstellung per Karte eingezahlt wurde. Sie nennt keine Anbieter, bei denen eine Karteneinzahlung angeblich doch noch geht: Ein Angebot, das deutschen Kundinnen und Kunden die Kreditkarte anbietet, arbeitet außerhalb des deutschen Erlaubnisrahmens, und genau das ist der Grund, die Karte dort erst recht nicht einzusetzen.

Warum die Kreditkarte bei deutschen Wettanbietern fehlt

Der deutsche Erlaubnisrahmen regelt nicht nur, wer Sportwetten anbieten darf, sondern auch, wie bezahlt wird. Kreditkarten gehören ebenso wenig dazu wie Kryptowährungen. Ein Anbieter, der auf der Whitelist der Gemeinsamen Glücksspielbehörde der Länder steht, führt die Karte deshalb nicht — nicht, weil er sie technisch nicht anbinden könnte, sondern weil die Erlaubnis daran hängt.

Der Hintergrund ist derselbe, aus dem das Einzahlungslimit und die anbieterübergreifende Sperrdatei stammen: Bezahlt werden soll mit Geld, das vorhanden ist. Eine Kreditkarte verschiebt die Belastung um Wochen und trennt den Einsatz vom Kontostand — für ein Produkt, dessen Risiko im Kontrollverlust liegt, ist das die unpassendste Zahlungsform, die es gibt. Wer das für übertrieben hält, sollte sich ansehen, wie eine Kartenabrechnung aussieht, in der vierzehn kleine Einzahlungen stehen, die einzeln nie aufgefallen wären.

Was stattdessen gilt

Die zulässigen Wege unterscheiden sich vor allem darin, wie schnell eine Auszahlung zurückkommt und ob ein zusätzliches Konto nötig ist. Die Gutschrift ist bei allen sofort; der Unterschied entsteht auf dem Rückweg.

Welche dieser Wege ein einzelner Anbieter tatsächlich führt, steht in seiner Kasse und ändert sich; die Übersicht der Zahlungsmethoden ordnet sie ein. Für die Auszahlung gilt bei allen dasselbe Prinzip: Das Geld geht den Weg zurück, den es gekommen ist. Wer per Wallet einzahlt, bekommt es dorthin zurück; wer überweist, wartet auf die Bankenlaufzeit.

Alte Karteneinzahlungen und offene Auszahlungen

Ein Guthaben, das noch aus der Zeit vor der Umstellung stammt, verfällt nicht. Es kann weiter gesetzt und ausgezahlt werden — nur eben nicht auf die Karte zurück, wenn der Anbieter sie nicht mehr führt. In diesem Fall verlangt er einen anderen Weg und in aller Regel einen Nachweis, dass das Zielkonto auf denselben Namen läuft wie das Wettkonto. Das ist keine Schikane, sondern dieselbe Identitätsprüfung, die auch bei der Eröffnung stattgefunden hat.

Dauert eine solche Auszahlung ungewöhnlich lange, liegt es fast nie an der Zahlungsart, sondern an einer noch offenen Prüfung. Der Anbieter muss auf Nachfrage sagen, welches Dokument fehlt.

Eine Rückbuchung über die Bank ist dafür kein Ersatz. Wer eine Karteneinzahlung im Nachhinein rückabwickeln lässt, löst beim Anbieter eine Sperrung des Kontos aus und steht am Ende schlechter da als vorher: Das Guthaben ist eingefroren, der Vorgang landet in der Prüfung, und die Karte ist für weitere Zahlungen bei diesem Anbieter gesperrt. Der Weg über den Kundendienst dauert länger, führt aber zu einer Auszahlung statt zu einem Streitfall.

Kryptowährungen

Für Bitcoin und andere Kryptowährungen gilt dasselbe: Sie sind für Glücksspiel in Deutschland kein zulässiger Zahlungsweg. Die Begründung ist dieselbe wie bei der Karte, sie trifft nur härter: Ein Kurs, der sich zwischen Einzahlung und Auszahlung bewegt, macht aus jedem Wetteinsatz eine zweite Wette, die niemand abgeschlossen hat.

Anbieter, die damit werben, richten sich nicht an den deutschen Markt, auch wenn die Seite auf Deutsch erscheint. Der Test auf dieser Seite beginnt deshalb nicht bei der Zahlungsart, sondern bei der Erlaubnis: Steht die Domain nicht auf der Whitelist der GGL, spielt es keine Rolle mehr, wie bequem die Kasse aussieht.