Die Vertreter der deutschen Sportverbände blicken optimistisch auf die Olympischen Winterspiele in Pyeongchang. Der sechste Platz in der Medaillenwertung wird angestrebt, was eine Verbesserung gegenüber die Spielen in Sotschi wäre. Kein Wunder - denn Laura Dahlmeier, Richard Freitag, Johannes Rydzek sind einige der Favoriten auf Goldmedaillen bei den Spielen in Südkorea. Vom 9. bis zum 25. Februar werden sie auf Medaillenjagd gehen. Und es gibt noch einen Grund, warum das Ergebnis dieses Mal noch besser sein könnte: Bei den Weltmeisterschaften im vergangenen Winter wurde das Ergebnis von 2014 mit insgesamt 19 Medaillen weit übertroffen. Wir haben uns die einzelnen Sportarten mal etwas genauer angesehen.
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Biathlon: Enttäuschung in Sotschi

Bei den Olympischen Spielen in Sotschi gab es für die Biathleten ein großes Debakel. Insgesamt konnte nur zwei Medaillen geholt werden (2 mal Silber), die Damen gingen komplett leer aus. Jetzt aber ruhen die Hoffnungen auf Laura Dahlmeier. Sie ist die erste Fünffach-Weltmeisterin in der Geschichte dieses Sports und damit der unumstrittene Superstar der Szene. Wenn sie gesund bleibt, werden die Titel auch in Südkorea nur über sie entschieden werden. Die deutsche Mannschaft will in den drei Staffeln drei Medaillen holen, auch bei den Männern um Weltmeister Simon Schempp und Benedikt Doll werden sich Hoffnungen auf Medaillen gemacht.

Nordische Kombination: Wieder drei Medaillen angepeilt

In Sotschi holten die Nordischen Kombinierer insgesamt drei Medaillen, jedes Edelmetall jeweils einmal. Da aber die vorolympische Saison dieses Mal sehr erfolgreich verlaufen ist, wären nur drei Medaillen in Südkorea wohl eine große Enttäuschung. Aber, das Olympia immer was anderes ist, wird mit einer Medaille für jede der drei Disziplinen gerechnet. Olympiasieger Eric Frenzel und Vierfach-Weltmeister Johannes Rydzek sind zwei Deutsche, die in Pyeongchang jederzeit für einen Sieg und eine Medaille gut sind.

Foto: Richard Freitag
Foto: Richard Freitag

Skispringen: Deutsche Athleten gehören zu den Favoriten

Im Skispringen gehören die deutschen Adler zu den Top-Favoriten. Richard Freitag und Andreas Wellinger werden sicherlich ein Wörtchen mitzureden haben, wenn es um die Vergabe der Medaillen geht. Und auch beim Team-Wettbewerb macht sich der deutsche Verband Hoffnungen. Bei den Damen ist Carina Vogt, die in Sotschi Gold holte, die aussichtsreichste Kandidatin für einen Platz auf dem Podium.

Ski Alpin: Ohne Felix Neureuther und Stefan Luitz zu Medaillen

Beim Ski Alpin gab es für Deutschland in Sotschi einmal Gold, einmal Silber und einmal Bronze. Allerdings werden dieses Mal Felix Neureuther und Stefan Luitz fehlen, weshalb die deutschen Medaillenhoffnungen auf Viktoria Rebensburg ruhen. Maria Höfl-Riesch, die 2010 und 2014 zwei Medaillen holen konnte, hat ihre Karriere inzwischen beendet. Der Skiverband würde gerne jeweils einmal Edelmetall bei den Damen und Herren holen, sowie eine Medaille im Teamwettbewerb gewinnen.

Eisschnellläufer wollen zwei Medaillen

In Sotschi konnten die Eisschnellläufer zum ersten Mal seit 50 Jahren keine Medaille holen. „Unser Ziel sind zwei Medaillen. Wenn wir drei holen wie bei der WM 2017 wäre ich richtig glücklich“, sagt DESG-Präsidentin Stefanie Teeuwen. Bei den Damen ist Claudia Pechstein die einzige Hoffnung, während Patrick Beckert und Moritz Geisreiter bei den Herren auf den langen Strecken gute Chancen haben. Sprinter Nico Ihle wird ebenfalls ein Platz unter den ersten drei zugetraut.

Eiskunstlauf: Wieder Bronze für Savchenko?

Eiskunstlauf ist nicht gerade die Disziplin, bei der wir uns Hoffnungen auf Gold machen können. Doch mit Aljona Savchenko haben wir zumindest die Chance auf eine Medaille: Sie holte in Sotschi mit Robin Szolkowy Bronze und will jetzt mit dem Franzosen Bruno Massot einen neuen Anlauf auf Gold wagen. Sie gehört zum engsten Favoritenkreis in Südkorea – um eine Chance zu haben, muss sie aber einen fehlerfreien Auftritt hinlegen.

Rodeln: Alles was zählt, ist Gold

Beim Rodeln ist klar: Nur mit Gold wird der Verband glücklich. Felix Loch, Natalie Geisenberger, die Doppelsitzer Tobias Wendl/Tobias Arlt und die deutsche Staffel konnten vor vier Jahren in Sotschi alles abräumen. Aber: Die Konkurrenz schläft nicht und vor allem die Russen, die unter neutraler Flagge antreten, könnten für die deutsche Mannschaft noch gefährlich werden.

Foto: Laura Dahlmeier
Foto: Laura Dahlmeier

Snowboard: Heidi Zacher könnte eine Medaille holen

In Sotschi holten die deutschen Snowboarder einmal Silber und einmal Bronze. Die großen Hoffnungen für Pyeongchang liegen im Parallel-Riesenslalom. Denn hier sollen die jungen Athleten wie Ramona Hofmeister oder Stefan Baumeister überzeugen. Vor allem deswegen, weil Routinier Amelie Kober wegen einer Knöchel-OP nicht dabei sein wird. Bei den Freestylern wäre eigentlich Lisa Zimmermann eine Favoritin auf eine Medaille, doch wegen ihres Kreuzbandrisses steht eine Teilnahme nicht zur Debatte. Die Skicrosserin Heidi Zacher ist auch eine Kandidatin für ein Platz auf dem Treppchen.

Ski-Langlauf: Kaum Chancen auf Einzelmedaillen

Da der deutsche Skiverband in allen Disziplinen eine Medaille holen will, gehört auch der Ski-Langlauf dazu. Allerdings wird das wohl bei den Einzelentscheidungen nichts, das notwendige Personal ist schlichtweg nicht verfügbar. Aber: Bei den Staffeln oder Team Sprints könnte es schon die eine oder andere Medaille geben. Bei den letzten beiden Weltmeisterschaften holten die deutschen Langläufer jedoch ebenfalls kein Edelmetall. Die Chancen stehen schlecht, aber nichts ist unmöglich.

Bob: Nullnummer in Sotschi

Die Bobfahrer gingen in Sotschi noch komplett leer aus, jedoch hat Deutschland mit den Viererbob-Weltmeistern Francesco Friedrich und Johannes Lochner zwei Topfavoriten mit dabei in Südkorea. Und auch der WM-Dritte Nico Walther kann sich Hoffnungen auf einen Medaillenplatz mit dem großen Schlitten machen. Bei den Frauen sind die Europameisterinnen Mariama Jamanka mit ihrer Top-Anschieberin Annika Drazek mit von der Partie und hoffen auf eine Medaille.

Skeleton: Schwer, aber machbar

Beim Skeleton war in Sotschi nichts zu holen, und auch in Südkorea wird es sehr schwer für das deutsche Team. Mit Jacqueline Lölling, Tina Hermann und Axel Jungk haben aber gute Aussichten, eine gute Platzierung einzufahren, die auch mit einer Medaille zusammenhängen könnten. Foto: By Christian Bier, CC BY-SA 3.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=65536006 Foto: By Taxiarchos228 – Own work, FAL, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=47508288

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