In der Saison 2016/17 spielte Bayer 04 Leverkusen, nachdem die Werkself am Ende der Saison 2015/16 auf dem dritten Platz der Bundesliga-Tabelle landete, noch in der Königsklasse des europäischen Fußballs, der Champions League. Völlig anders sieht das am Ende der Saison 2016/17 aus. Mit einem zwölften Platz in der Tabelle ist jegliche Hoffnung auf ein internationales Turnier zerplatzt. Bereits die gesamte Saison 2016/17 schwächelte der Verein, nicht einmal eine Teilnahme an der Europa League ist möglich. Der Verein kämpfte sogar um den Klassenerhalt. Nun soll es Heiko Herrlich als neuer Trainer richten. Wird er es in der kommenden Saison schaffen, den Verein wieder nach vorn zu bringen?
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Bayer 04 Leverkusen in der Saison 2016/17

Der dritte Platz in der Tabelle beim Start in die Saison 2016/17 und die Teilnahme an der Champions League hätten Bayer 04 Leverkusen eigentlich Mut machen müssen, weiterhin richtig gut zu spielen und an der Tabellenspitze zu bleiben. Das sah allerdings ganz anders aus, die gesamte vergangene Saison war für die Werkself eine Durststrecke. Bereits das erste Spiel auswärts gegen Borussia Mönchengladbach begann mit einer Niederlage 1:2, danach folgte ein Heimsieg 3:1 gegen den Hamburger SV. Die Hinrunde der vergangenen Saison verlief durchwachsen, noch weniger Grund zur Hoffnung gab die Rückrunde, die mit Niederlagen vollgepackt war, wie die letzten 15 Spiele zeigen:

  • sieben Niederlagen
  • fünf Unentschieden
  • lediglich zwei Siege

Nachdem das Team nach dem Auswärtsspiel gegen Borussia Dortmund mit einem 2:6 auf dem achten Tabellenplatz vor sich hindümpelte, wurde Roger Schmidt, der seit April 2014 Trainer von Bayer Leverkusen war, von seinen Aufgaben freigestellt und durch Tayfun Korkut als Interimstrainer ersetzt, er erhielt einen Vertrag bis zum 30. Juni 2017. Auch er schaffte es nicht, dem Verein wieder nach oben zu helfen; Bayer Leverkusen geriet immer tiefer in die Krise. Am zwölften Platz zum Ende der Saison konnte auch der Heimsieg gegen Hertha BSC mit einem 2:6 nichts ändern. Mit dem Auslaufen des Vertrags von Tayfun Korkut musste sich der Verein nach einem neuen Trainer umschauen, am 09. Juni war die Suche beendet, Heiko Herrlich unterschrieb seinen Vertrag. Er tritt seinen Trainerposten offiziell am 01. Juli 2017 an, wie lange sein Vertrag läuft, steht noch nicht fest.

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Wer ist Heiko Herrlich?

Heiko Herrlich ist 45 Jahre alt und begann seine Fußball-Laufbahn im Alter von sieben Jahren bei den Junioren des FC Kollnau. Seine letzte Station beim Junioren-Fußball war der SC Freiburg, wo er von 1986 bis 1989 spielte. Bei Bayer Leverkusen ist er kein Unbekannter, denn er begann dort zur Saison 1989/90 als 17-Jähriger seine Karriere als aktiver Fußballer. Dort blieb er bis 1993, er absolvierte 75 Spiele und landete sechs Tore. Weitere Stationen seiner Fußballkarriere waren

  • Borussia Mönchengladbach
  • Borussia Dortmund
  • Borussia Dortmund Amateure

Aufgrund einer Krebserkrankung, die erfolgreich behandelt werden konnte, beendete er im April 2004 vorzeitig seine Karriere als aktiver Fußballer. Er spielte auch in der deutschen Nationalmannschaft; nachdem er zuvor in der Nationalmannschaft der U18, der U19 und der U21 spielte, war er 1995 und 1996 auch in der A-Nationalmannschaft aktiv. Er absolvierte dort fünf Spiele und schoss ein Tor. Er musste seine Karriere als Nationalspieler allerdings vorzeitig beenden.

Heiko Herrlich und seine Karriere als Trainer

Heiko Herrlich gab nach seiner Krebserkrankung nicht auf, er erwarb 2005 seine DFB-Trainerlizenz und begann als A-Jugendtrainer bei Borussia Dortmund. Er wurde am 01. Juli 2007 Trainer der U17-Nationalmannschaft, später trainierte er die U19-Nationalmannschaft. Herrlich wurde am 27. Oktober 2009 beim VfL Bochum als Cheftrainer verpflichtet, doch wurde er, nachdem der Verein auf den 16. Tabellenplatz abrutschte, zwei Tage vor dem vorletzten Spieltag der Saison am 29. April 2010, entlassen. Am 01. September 2011 trat er den Trainerposten bei der SpVgg Unterhaching an, doch aus privaten Gründen trat er zum Ende der Saison 2011/12 zurück. Nach einer Pause trat er zu Beginn der Saison 2013/14 das Traineramt bei der U17 des FC Bayern München an, wo er bis zum Ende der Saison 2014/15 blieb. Er übernahm am 20. Dezember 2015 den Trainerposten beim damaligen Regionalligisten Jahn Regensburg und konnte seine ersten nennenswerten Erfolge als Trainer verzeichnen: Im Jahr 2016 gelang der Aufstieg in die 3. Liga, zum Ende der Saison 2016/17 schaffte es Jahn Regensburg, in die 2. Bundesliga aufzusteigen.

Start der Trainerkarriere in der Bundesliga

Mit dem Amt als Cheftrainer von Bayer Leverkusen beginnt die Karriere von Heiko Herrlich als Trainer in der Bundesliga. Der Aufstieg von Jahn Regensburg in die 2. Bundesliga ist für ihn bereits ein großer Erfolg, doch schafft er es, sich als Bundesliga-Trainer zu bewähren und Bayer Leverkusen wieder aus der Krise zu helfen? Er selbst spricht von einer fantastischen Möglichkeit und sagt, dass Bayer Leverkusen sein Ziel deutlich verfehlt hat. Er hat jedoch noch keinerlei Erfahrung als Bundesliga-Trainer, da er bislang nur als Jugendtrainer und als Trainer von Mannschaften untergeordneter Ligen tätig war. Bayer Leverkusen wurde nach dem Aufstieg von Jahn Regensburg in die 2. Bundesliga auf Heiko Herrlich aufmerksam. Auf jeden Fall ist der Trainerposten bei Bayer Leverkusen für Heiko Herrlich eine große Herausforderung, denn Bayer Leverkusen hat im europäischen Fußball einen großen Namen und gehört zu den erfolgreichsten Vereinen der letzten 20 Jahre. Rudi Völler, Sportdirektor von Bayer Leverkusen, bezeichnet Heiko Herrlich als ehrgeizig und zielorientiert. Heiko Herrlich ist allerdings nicht die erste Wahl von Bayer Leverkusen, der Verein hatte zuvor an zwei anderen Trainern sehr großes Interesse. Es gelang jedoch nicht, einen dieser beiden Trainer zu verpflichten.

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Gutes Potenzial bei Bayer Leverkusen

Bayer 04 Leverkusen hat durchaus gutes Potenzial, um wieder ganz nach vorn zu kommen. Der Verein hat einige Top-Spieler.

  • Bernd Leno als Torwart
  • Karim Bellarabi, rechtes Mittelfeld
  • Hakan Calhanoglu, offensives Mittelfeld
  • Chicharito, Mittelstürmer
  • Kevin Volland, Mittelstürmer

Das Transferfenster ist geöffnet, da bleibt abzuwarten, welche neuen Spieler zu Beginn der neuen Saison verpflichtet werden und wer den Verein verlässt. In jedem Fall kommt es auf ein gutes Zusammenspiel zwischen Spielern und Mannschaft an. Die Testspiele in der Sommerpause sind für Heiko Herrlich eine gute Gelegenheit, die Spieler kennenzulernen und konkrete Ziele für die neue Saison zu setzen. Heiko Herrlich könnte es schaffen, sich als Bundesliga-Trainer zu bewähren und den Verein wieder nach oben zu bringen.

Foto: Von Tomas Caspers from Much, Deutschland – DSC_0905, CC BY-SA 2.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=6072925

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