In der Bundesliga kommt es in jeder Saison zu zahlreichen Entlassungen auf Trainerebene - weil die Vereine nicht das hinbekommen haben, was sie sich vorgenommen haben. Das gehört zum Tagesgeschäft und ist Alltag, für alle Beteiligten. Auch in der Hinrunde der laufenden Saison hat es einige Vereine gegeben, die mit den Leistungen der Trainer nicht einverstanden waren und die Reißleine gezogen haben. Und so ist es natürlich auch in der Rückrunde. Den Anfang machte Markus Gisdol, der wenige Stunden nach der 0:2 Niederlage gegen den 1. FC Köln entlassen und prompt ersetzt worden ist. Für Sportwetten Fans eine tolle Gelegenheit, Kasse zu machen: Wer wird nach Gisdol der nächste Trainer in der Bundesliga, der sich einen neuen Arbeitgeber suchen muss?
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Bereits in der Hinrunde mussten einige Trainer gehen

Der erste Trainer, der in der Hinrunde entlassen wurde, war Andries Jonker beim VfL Wolfsburg. In der Vorsaison schaffte er es, die Mannschaft in die Relegation zu retten, entlassen wurde er, als die Wölfe auf dem 14. Tabellenplatz der aktuellen Saison waren. Sein Nachfolger im Amt wurde Martin Schmidt. Der nächste, der flog, war Carlo Ancelotti. Am 28. September schon wurde er beim deutschen Rekordmeister FC Bayern München vor die Tür gesetzt. Ausschlaggebend waren merkwürdige Personalentscheidungen und zu lasche Trainingsmethoden. Sein Nachfolger ist Jupp Heynckes. Für Alexander Nouri war beim SV Werder Bremen am 30. Oktober Schluss. Die Hanseaten sind mal wieder mit Abstiegskampf beschäftigt und sind der Meinung, Nouri wäre nicht der richtige für den Job. Für ihn leitet jetzt Florian Kohfeldt das Training. Beim 1. FC Köln wurde es am 3. Dezember Ernst für Peter Stöger. Er musste den Preis dafür zahlen, dass die Mannschaft viel Pech und viele Verletzungssorgen hatte und auf dem letzten Tabellenplatz überwinterte. Er wurde später Nachfolger von Peter Bosz bei Borussia Dortmund, der 1. FC Köln wird von Stefan Ruthenbeck trainiert. Die erste Trainerentlassung der Rückrunde ist Markus Gisdol beim Hamburger SV, obwohl man sich eigentlich überall darüber im Klaren ist, dass nicht der Trainer das Problem ist – aber vielleicht belehrt uns sein Nachfolger Bernd Hollerbusch eines Besseren.

Foto: Hannes Wolf
Foto: Hannes Wolf

Ist Hannes Wolf vom VfB Stuttgart der nächste, der gehen muss?

Die Luft für den Aufsteiger VfB Stuttgart in der Bundesliga wird dünner. Von den letzten fünf Bundesligaspielen konnte nur eines gewonnen werden, vier Niederlagen musste die Mannschaft hinnehmen. Damit belegt das Team mit 20 Punkten den 14. Tabellenplatz mit einem Vorsprung von vier Zählern auf den Relegationsplatz. Wenn es so weitergeht, laufen die Schwaben auf jeden Fall Gefahr, wieder in die 2. Bundesliga abzusteigen. Und der Trainer? Nun, der saß am Samstag nach der Niederlage gegen Mainz im „aktuellen Sportstudio“ und bekam von seinem Vereinsboss per Video folgendes gesagt: „Wir müs¬sen uns in der Woche noch mal zusammensetzen, um uns taktische und spielerische Alternativen zu überlegen.“ Ups – war das etwa eine Ansage an den Coach? Live, im Fernsehen zur besten Sendezeit? Will sich Reschke etwa zukünftig einmischen, wenn es um Taktik und Mannschaftsaufstellung geht? Offenbar nicht, denn er hat seine Aussagen inzwischen relativiert: „Die Aufstellung und die Marschroute fürs Spiel bestimmt eindeutig Hannes Wolf. Unser Verhältnis ist nicht gut – es ist ausgesprochen sehr gut“, so Reschke in der „Bild“. Damit scheint Wolf noch nicht angezählt – doch wie lange wird das noch so weitergehen können? Bisher hat Stuttgart auswärts noch keinen Sieg eingefahren. So dürfte der Klassenerhalt schwierig werden.

Oder doch Sandro Schwarz, der mit dem 1. FSV Mainz um den Klassenerhalt spielt?

Die Rheinhessen mussten nicht nur auf dem 15. Tabellenplatz überwintern, sie kämpfen noch immer um den Klassenerhalt, haben gerade mal einen Vorsprung von vier Punkten auf den Relegationsplatz. Immerhin reichte es am vergangenen Wochenende für einen 3:2 Erfolg zuhause gegen den VfB Stuttgart – sogar mit einer echten Glanzleistung. Damit sind es jetzt fünf Siege aus 19 Spielen – keine sonderlich beeindruckende Bilanz. Eine Trainerdiskussion hat es jedoch noch nicht wirklich gegeben. Aber: Sollte es nicht besser werden und Mainz nicht an den Sieg gegen Stuttgart anknüpfen können, wird sich Schwartz wohl über Kurz oder Lang Gedanken um eine neue Arbeitsstelle machen müssen.

Martin Schmidt beim VfL Wolfsburg: Erwartungen noch nicht erfüllt

Der VfL Wolfsburg hat eigentlich hohe Ansprüche. Die internationalen Startplätze sollten es eigentlich sein, der Kader gibt das sicherlich her. Aber trotzdem hat es die Mannschaft auch in der laufenden Saison noch nicht geschafft, restlos zu überzeugen. Seit Anfang Dezember hat es keinen Sieg mehr gegeben und auch in der Rückrunde warten die Fans vergeblich auf ansprechende Leistungen. Ein 0:0 bei Borussia Dortmund und ein 1:3 zuhause gegen Eintracht Frankfurt: Die Grenzen sind der Mannschaft auf unbequeme Art und Weise aufgezeigt worden. Aber kann das schon alles sein? Oder wird sich der VfL Wolfsburg in der Rückrunde doch noch einmal nach einem neuen Trainer umschauen?

Foto: Christian Streich
Foto: Christian Streich

Christian Streich beim SC Freiburg: Er wird selbst gehen müssen

Es gibt einfach Trainer, die sind nicht zu entlassen. Zu diesen gehörtChristian Streich, der beim SC Freiburg quasi zum Inventar gehört. Der gute Mann ist seit 2012 als Cheftrainer unterwegs, war zuvor von 2007 bis 2012 Co-Trainer unter Robin Dutt und danach unter Marcus Sorg. In den 80er Jahren war aktiver Spieler beim SF Freiburg. „Das ist ja hier nicht meine siebte oder achte Trainerstation. Ich lebe hier, das ist nicht bloß ein Job für mich“, so Streich erst kürzlich während des Neujahrsempfangs des SC. Er war schon bei einigen Auf- und Abstiegen mit dabei, alle hat er überlebt und das wird auch dieses Mal so sein. Derzeit belegt seine Mannschaft mit 20 Punkten den 13. Tabellenplatz und ist nicht besser dran als Stuttgart oder Mainz.

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