Der Turn- und Sportverein von 1860 München e.V. ist der sportlich interessierten Öffentlichkeit vor allem in der Kurzform als TSV 1860 München bekannt. Der Verein wurde, wie bereits schon aus dem Namen ersichtlich ist, am 17. Mai des Jahres 1860 in der bayerischen Landeshauptstadt München gegründet und etabliert und weist die Farben Grün und Gold auf. Im Sommer des Jahres 2016 konnte der traditionsreiche Sportverein auf insgesamt 19.500 Mitglieder verweisen. Während der Stuhl des Vereinspräsidenten von Peter Casalette besetzt wird, fungieren die beiden Herren Heinz Schmidt und Hans Sitzberger als Vizepräsidenten. Der TSV 1860 München besitzt unter der URL www.tsv1860.org eine eigene Homepage und unterhält mit der TSV München von 1860 GmbH & Co. KGaA ein eigenes Fußballunternehmen. Dessen Erste Mannschaft agiert unter der Regie des Trainers Vitor Pereira in der bekannten Münchener Allianz Arena und galt, nach Siegen im DFB-Pokal und bei der Deutschen Fußballmeisterschaft in den 1960er Jahren, lange Zeit als gefürchteter Erzrivale des stärksten deutschen Fußballclubs Bayern-München. Jedoch verlief die Zeit der Saison von 2004 bis 2017 für den Verein recht wenig erfolgreich. In dieser Periode konnte leider nur in der Zweiten Liga gespielt werden. Dadurch wird natürlich, nicht nur bei ausgewiesenen Fußball-Fans, die Frage laut: Ist der TSV 1860 München überhaupt noch zu retten?
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Ist Trainer Vitor Pereira fehl am Platz?

Sofern ein so traditionsreicher Fußballverein, wie ihn der TSV 1860 München darstellt, absteigt, steht natürlich als Erstes stets auch die Frage nach der Qualität und nach dem weiteren Verbleib des jeweils amtierenden Fußballtrainers im Raum. In diesem Fall geht es also um Vitor Pereira. Der Coach übernahm das Traineramt jedoch erst vor kurzer Zeit. Dennoch ist es beim Kampf um den Klassenerhalt eines Fußballclubs oder Fußballvereins stets auch eine berechtigte Frage, die entsprechende Leistung des zuständigen Trainers offiziell in Zweifel zu ziehen, wie ähnliche Reaktionen auf vergleichbare Situationen auch bei anderen deutschen Fußballmannschaften gezeigt haben und durchaus bis auf den heutigen Tag zeigen.

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Im Zusammenhang mit dem Hinterfragen der beruflichen Existenz von Vitor Pereira als Trainer vom TSV München sollten aber stets auch die im Folgenden genannten Daten und Fakten durch den kritisch geneigten und eingestellten Beobachter ihre Berücksichtigung finden:

  • Vitor Pereira darf keinesfalls für all jene Fehler verantwortlich gemacht werden, die beim TSV 1860 München schon vor seinem Eintritt in das Amt des Trainers erfolgten
  • zu häufig war in der Historie des Vereins auf Anweisung der Manager hinter den Kulissen und rund um Hauptinvestor Hasan Ismaik das gesamte Team bereits umgekrempelt und immer wieder neu aufgestellt worden
  • gemeinsam mit dem neuen Trainer Vitor Pereira waren weitere 5 Neuzugänge in die Elf gekommen, mit Sicherheit befindet sich das wieder einmal in der Findungs-Phase agierende Team daher noch nicht auf dem Gipfel seiner potenziellen Leistungsfähigkeit
  • der 48-jährige portugiesische Coach Vitor Pereira konnte die Mannschaft des TSV 1860 München in de vergleichsweise kurzen Phase seiner beruflichen Anwesenheit durchaus schon spielerisch weiterentwickeln, es wäre vor diesem Hintergrund also durchaus ein falsches Signal an die Mannschaft und auch an die relevante Öffentlichkeit, würde der deutlich auf den Aufstieg bis zur Spielsaison 2018 programmierte Verein jetzt wieder aus seiner Routine gerissen und einem Trainerwechsel unterzogen werden.

Die Frage nach einem kurzfristigen Austausch von Coach Vitor Pereira sollte also nicht als unmittelbare Maßnahme zur Rettung des weiteren Klassenerhalts oder gar zur Initiierung eines erneuten Aufstiegs vom TSV 1860 München auf der Agenda der organisatorisch Verantwortlichen rund um den gleichfalls neuen Vereinsgeschäftsführer Ian Ayre und um den Hauptinvestor Hasan Ismaik stehen. Der Erhalt, zumindest der gegenwärtigen Zweitklassigkeit, dürfte unter diesen Umständen als Minimalziel für die aktuelle Saison definiert werden können.

Daniel Bierofka soll den Turnaround schaffen?

Dafür, dass der neue Vereinsgeschäftsführer Ian Ayre und der Hauptinvestor Hasan Ismaik dennoch intensiv übe den Wechsel des verantwortlichen Coachs nachdenken, sprechen jedoch zahlreiche weitere Gerüchte, die gegenwärtig vor allem auch in den Medien intensiv diskutiert und debattiert werden:

  • es heißt, Daniel Bierofka sei durch die genannten Verantwortlichen bereits angesprochen worden und solle möglicherweise als verantwortlicher neuer Coach vom TSV 1860 München auch noch im Verlaufe der aktuellen Fußballsaison den so dringend erhofften Turnaround erzwingen
  • zwischenzeitlich wurde Daniel Bierofka bereits schon für mindestens 3 Wochen als Interims-Trainer beim TSV 1860 München eingeplant, Bierofka wandte sich mit warmen Worten an die Elf vom TSV 1860 München, appellierte an das Engagement und die Einsatzbereitschaft jedes einzelnen Spielers
  • angesichts des zumindest vorsichtig als regelrecht prekär zu bezeichnenden Rückstands des Vereins von insgesamt 3 Punkten auf den rettenden 15. Platz und von 2 Punkten auf den sogenannten Regenerationsrang, dürfte selbst im Falle eines definitiven Engagements von Daniel Bierofka als neuen Coach für ihn keineswegs den sonst allgemein üblichen Welpenschutz für neue Trainer geben.

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Frisches Geld soll den Verein jetzt retten?

Es ist eine bereits schon hinlänglich bekannte Tatsache aus dem harten Fußballgeschäft: Gerade auch in der Zeitperiode nach einem erfolgten Abstieg braucht ein Fußballverein dringend frisches Geld, um sich sanieren und damit letztendlich auch in der jeweilige Klasse behaupten zu können. Neben dem bereits schon eingangs ausführlich thematisierten Trainer und Coach, ob nun Vitor Pereira oder alternativ oder ergänzend auch Daniel Bierofka, dürfte es dann der Hauptinvestor Hasan Ismaik sein, der in Bezug auf ein mögliches Rettungsszenario vom Fußballverein TSV 1860 München möglicherweise am meisten gefragt sein könnte. Nach dem Abstieg hat der Club nun diverse finanzielle Auflagen zu erfüllen und entsprechende Zahlungsverpflichtungen zu erfüllen, können diese Zahlungen jedoch nicht geleistet werden, dann droht dem traditionsreichen Club am Ende vielleicht sogar die vollständige Insolvenz, was einem Aus gleich käme.

Der Hauptinvestor Hasan Ismaik hat weitere Zahlungen an den Club jedoch definitiv an diverse rigorose Auflagen geknüpft, die das Team auf dem grünen Rasen jedoch nach der Meinung einschlägiger Experten überhaupt gar nicht erfüllen kann: Hasan Ismaik hätte annähernd 10 Millionen Euro für den Verein zu zahlen, soll damit zumindest den Lizenzauflagen für die dritte Liga entsprochen werden. Die entsprechenden Bedingungen des Millionärs aus Abu Dhabi, der als Hauptinvestor der Löwen fungiert, kann der Verein derzeit allerdings aber weder aus rein organisatorischen, noch aus juristischen Gründen heraus erfüllen, damit stünden die Zeichen auf Insolvenz.

Foto: Von Football.ua, CC BY-SA 3.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=42113513

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