Die erste Runde ist wie gewohnt vor Absolvierung des 1. Bundesliga-Spieltags bereits absolviert. Der Hamburger SV hat sich blamiert, ist in Unterzahl beim VfL Osnabrück ausgeschieden. Ansonsten haben sich aber fast überall die Favoriten durchgesetzt. Das führt dann zur Konstellation, dass es nur noch wenige echte Underdogs im Lostopf für die 2. Runde im DFB-Pokal gibt. Ausgelost hat die 2. Runde Stefan Kuntz, der Trainer der U21 der deutschen Nationalmannschaft. Herausgekommen sind dabei einige durchaus spannende Duelle, auch wenn nicht in jeder Paarung offen ist, wer weiterkommen wird. Herausragendstes Duell ist wohl das niederrheinische Derby Fortuna Düsseldorf gegen Borussia Mönchengladbach. Aber auch viele andere Paarungen haben es in sich, hier der Blick auf die 2. Runde im DFB-Pokal.
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Stefan Kuntz war die „Losfee“

Gleich etliche Duelle von Erstligisten ergab die Auslosung. Das sportlich hochwertigste dürfte in Leipzig steigen, wenn Rasenballsport am 24. oder 25. Oktober den FC Bayern München empfängt. Diesmal darf sich also kein kleinerer Club über das große Los „FC Bayern München“ freuen. Stattdessen droht einem der beiden großen Clubs, immerhin Meister und Vizemeister der vergangenen Saison, das frühe Aus im Pokal. Gut möglich, dass es diesmal für den FC Bayern München heißt, dass schon in der 2. Runde des DFB-Pokals Schluss ist. Das war letztmals im Jahr 2000 der Fall, ebenfalls im Osten, damals schied man im Elfmeterschießen beim 1. FC Magdeburg aus. Genau diesen Gegner hat der amtierende Titelverteidiger Borussia Dortmund zugelost bekommen. Der BVB reist also zum 1. FC Magdeburg, der inzwischen zum Drittligisten avanciert ist. Natürlich träumt man dort davon, erneut einen Großen ärgern zu können. Doch der Abstand zwischen dritter und erster Liga ist seit dem Pokalcoup der Magdeburger im Jahr 2000 eher noch größer geworden. Wie auch schon die 1. Runde dieser Pokalsaison gezeigt hatte, als überhaupt nur zwei Favoriten stolperten, und einer davon war der HSV, der aktuell immer für jede denkbare Blamage zu haben ist. rasenballsport-leipzig

Viele Bundesliga-interne Duelle

Logischerweise lag also auch der HSV nicht in der Lostrommel, als die Paarungen der 2. Runde von Stefan Kuntz ausgelost wurde. Und auch sonst ist Hamburg nicht mehr vertreten, denn auch der FC St. Pauli schied aus, mit 1:2 beim Drittligisten SC Paderborn. Der wiederum kann sich nun auf ein Duell mit dem VfL Bochum freuen, was angesichts der geringen Distanz auch für massig mitreisende Fans aus Bochum sorgen dürfte. Und sportlich läuft es ja wieder beim SC Paderborn, vielleicht muss also der nächste Zweitligist dran glauben. Weiter Duelle von Erstligisten, die sich ergeben haben, sind die folgenden: Hertha BSC empfängt den 1. FC Köln. Endlich will Hertha einmal das Endspiel im eigenen Stadion erreichen, was dem Club noch nie vergönnt war. Doch die Kölner, trotz Niederlage im Auftaktspiel bei Borussia Mönchengladbach, bewegen sich durchaus auf Augenhöhe mit den Berlinern, waren in der letzten Saison ähnlich stark. Auf der anderen Seite ist die Heimstärke von Hertha BSC inzwischen immens geworden. Vielleicht geht diese Partie in die Verlängerung oder gar ins Elfmeterschießen, bis ein Sieger gefunden ist. In Niedersachsen kommt es zum Lokalderby zwischen dem Gastgeber VfL Wolfsburg und Nachbar Hannover 96. Wahrscheinlich wird es hier auch bei den Fans mal wieder rundgehen und zusätzliche Sicherheitsmaßnahmen nötig werden. Die Spieler sollte das in der Regel nicht betreffen, aber beide Teams sind aktuell wohl gleich – und zwar gleich schlecht zu nennen. Insofern dürfte auch diese Partie auf Augenhöhe stattfinden. Und in einem Lokalderby steckt natürlich stets ein gewisser Reiz. Der ist bei der Paarung Werder Bremen gegen die TSG Hoffenheim nicht so gegeben. Allerdings ist auch dies ein besonderes Spiel, schließlich hatte die TSG abgesehen von den letzten beiden Spielen immer große Mühe, gegen Werder Bremen zu bestehen. Die befinden sich auf dem aufsteigenden Ast. Zudem spielen gleich mehrere Spieler in Hoffenheim, die von Werder Bremen aus dort hingegangen sind. Das sorgt auch in dieser Paarung für das gewisse Salz in der Suppe.

Ex-Meistertreffen in der Pfalz

Immerhin ein Duell zweiter früherer Deutscher Meister ist die Paarung 1. FC Kaiserslautern gegen den VfB Stuttgart. Die beiden waren zuletzt noch in der 2. Bundesliga in Pflichtspielen aufeinandergetroffen. Anders als der VfB Stuttgart hat der 1. FC Kaiserslautern aber den Wiederaufstieg nicht geschafft, und so trifft hier ein Zweitligist auf einen Erstligisten. In einem Heimspiel sollten die Lauterer aber durchaus die eine oder andere Chance gegen den Erstligisten VfB Stuttgart herausspielen können. Ebenfalls 1. Liga gegen 2. Liga trifft bei der Paarung SC Freiburg gegen Dynamo Dresden aufeinander. Allerdings hat in diesem Fall der Erstligist SC Freiburg das Heimrecht, was zusammen mit dem Liga-Unterschied wohl den Ausschlag geben dürfte. Allerdings gewann der SC Freiburg noch nie den Pokal, während Dynamo Dresden 7x den Pokal der DDR gewann, zuletzt im Jahr 1990, als er das vorletzte Mal ausgespielt wurde. fc-schalke-04

Wehener mit Schalke-Sohn trifft auf Schalke

Ansonsten noch interessant in der 2. Hauptrunde des DFB-Pokals 2017/18: Dass Union Berlin mit seinem neuen Mann für die Außenbahn, Atsito Uchida zu Bayer Leverkusen reisen muss. Dass der Drittligist VfL Osnabrück den Zweitligisten 1. FC Nürnberg empfängt, ein Duell zweier Clubs mit enorm viel Tradition. Und dass der letztjährige unterlegene Finalist Eintracht Frankfurt nicht weit, nur bis zum 1. FC Schweinfurt 05 reisen muss, also nur knapp 100 Kilometer entfernt. Über den Besuch des FC Schalke 04 darf sich Drittligist SV Wehen-Wiesbaden freuen – und ein Spieler tut das besonders intensiv. Alf Mintzel ist schon Vater von zwei Söhnen, der ältere von beiden ist sogar Mitglied beim FC Schalke 04. Ihm hat er dennoch verboten, im Schalke-Trikot ins Stadion zu kommen, während der Sohn ihm zusicherte, zumindest in dieser Partie für seinen Vater die Daumen zu drücken und nicht für den FC Schalke 04. Vielleicht hilft es ja beim Versuch, gegen einen vielfachen Pokalsieger den Sieg zu erringen, was für den SV Wehen-Wiesbaden sicher nicht leicht werden wird.

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